Beruf Nageldesignerin

naildesign

Der Beruf “Nageldesignerin”, gehört eigentlich zum Berufsbild einer Kosmetikerin. Darüber hinaus ist es ein von der Handwerkskammer anerkannter Ausbildungsberuf, vor der man auch eine Prüfung ablegen kann, um sich künftig, “Geprüfte Nageldesignerin”, nennen zu dürfen.

Nageldesignerin, ein Beruf der ein interessanten und gleichermaßen kreativen Tätigkeitsbereich bietet,ist in den letzten Jahren zunehmendst beliebter geworden.

Sicher auf die Kosmetikbranche zurückzuführen, aufgrund ihrer Vielzahl an neuen Produkten und Innovationen, aber auch darauf, des sich hierbei um einen interessanten und zugleich kreativen Beruf handelt, den besonders Frauen erlernen möchten.

Nageldesign ist im wesentlichen die kosmetische Verschönerung der Fingernägel und geht mittlerweile weit über eine Pediküre und Maniküre hinaus. Die kreative Gestaltung von schönen Fingernägeln steht hier Mindestens genauso im Vordergrund. Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, wenn es um die Verzierung von Fingernägeln geht. Ob zu besonderen Anlässen wie, Weihnachten, Halloween oder Hochzeitsnägel für eine bevorstehende Hochzeit, oder ein aufwendig erstelltes Nageldesign, mittels einer besonderen Modellagetechnik. Je kreativer und je besser Sie ausgebildet sind, um so mehr wird Ihnen der Beruf liegen und sowohl Ihnen als auch Ihren späteren Kundinnen, Freude bereiten.

Um nun eine Nageldesignerin zu werden benötigt es, wie bei allen Berufen, einen Lernprozess zu durchlaufen, welcher ganz unterschiedlich ausfallen kann. In der Regel reicht es nicht, 1-2 Kurse zu absolvieren, um sich anschließend auf Ihre Kundinnen zu stürzen, auch wenn das vereinzelt immer noch gedacht und Propagiert wird.

Im Wesentlichen beinhaltet eine Ausbildung zur Nageldesignerin folgende Bereiche: Grundlagen, Gesundheit, Materialien, Betriebswirtschaft.

Der Bereich Betriebswirtschaft spielt aber meist nur dann eine Rolle, wenn Sie beabsichtigen sollten, sich später mit einem Nagelstudio Selbständig machen zu wollen.

Die anderen Bereiche gehören zur Kernqualifikation und stellen das Fachwissen dar.

Grundlagen der Nagelkunde, wie ist ein Fingernagel aufgebaut, welche Rolle spielt die Nagelhaut, wie sollten Sie Fingernägel kürzen und warum. Was ist eine Naturnagelverstärkung und welche Gestaltungsmöglichkeiten einer Nagelmodellage gibt es und mit welchen Modellagetechniken setze ich diese um.

Der gesundheitliche Aspekt, bspw. Allergien, die bei Verwendung bestimmter Nagelprodukte ausgelöst werden können. Welche Allergien gibt es noch und worauf muss dann geachtet werden. Hautkrankheiten sollten Sie kennen um entsprechend darauf eingehen zu können und Wissen, wie Sie damit umzugehen haben.

Materialkunde, welche Materialien gibt es eigtl. und wie setze ich diese ein. Warum gibt es verschiedene Pinselgrößen, wann und warum muß ein Haftgel benutzt werden. Sie sollten selbstverständlich Ihre Materialien und Produkte, welche Sie verarbeiten, ganz genau kennen. Sie werden lernen warum die Verwendung von Acryl besser sein kann als Gel, oder warum ein UV-Gel eines and. Herstellers, länger hält. Dies alles stellt einen Lernprozess dar, der sowohl in der Ausbildung, Theorie wie Praxis, aber auch im späteren Verlauf Ihres beruflichen Werdeganges, ein ganz wichtiger Punkt sein wird.

Sie merken es sicher schon, keinesfalls bekommen Sie dieses Wissen in einem 2-tägigen Kurs vermittelt und es Bedarf doch wesentlich mehr Fachwissen, um sich Nageldesignerin nennen zu dürfen.

In Theorie und Praxis werden die hier erwähnten Themenbereiche gelehrt und es empfiehlt sich, sich die Kurse die Sie belegen möchten gut auszuwählen. Viele verschiedene Anbieter von Kursen gibt es mittlerweile und nicht jeder eignet sich gleichermaßen. Hier sollten Sie recherchieren und in Fachkreisen hinterfragen, welche Kurse für Ihre Ziele am Sinnvollsten sind. Wie umfangreich sind bestimmte Kurse, wie lange gehen diese und was kosten sie.

Wenn einzelne Kurse belegt werden sollen, mögen die finanziellen Aspekte eher zweitrangig für Sie sein, in Abhängigkeit Ihrer persönlichen Zielsetzung, kann ein kompletter Kurs, der dann entsprechend teurer ist, aber die bessere Wahl darstellen. Wenn Sie also den Entschluß gefasst haben, eine Nageldesignerin werden zu wollen, kann es Sinnvoll sein, einen großen Kurs zu belegen, der dann über mehrere Monate gehen kann. Fragen Sie bei der für Ihren Bezirk zuständigen Handwerkskammer nach empfohlenen Ausbildungsbetrieben und Hinterfragen Sie anschließend das Ausbildungsniveau dieser Schulung. Achten Sie auch darauf ein Zertifikat zu erhalten, welches man nach erfolgreicher Absolvierung der Schulung bekommt. Die Kurse sollten nicht in einer Art Massenausbildung abgehalten werden, lieber eine kleinere Kursgruppe, dafür aber mehr Zeit für Sie persönlich, um ganz individuell auf Ihre etwaige Defizite eingehen zu können. Die Ausbilderin sollte nach Möglichkeit entsprechende Referenzen vorweisen können, um eine gute Ausbildung zu gewährleisten.

Fragen Sie Nageldesignerinnen nach deren Ausbildungserfahrungen und lassen sich beraten und eine Empfehlung für eine Naildesign-Schulung geben, so finden Sie mit Sicherheit ein geeignetes Ausbildungsunternehmen.

Der Beruf einer Nageldesignerin ist auch in Zukunft ein Beruf der Perspektiven bietet. Gute Nageldesignerinnen werden stets gesucht und darüber hinaus besteht die Möglichkeit sich selbständig zu machen. Auch werden immer wieder Plätze in Nagelstudios vergeben, wo Sie Ihre berufliche Laufbahn starten und erste Erfahrungen an Kundinnen sammeln können.

Sollten Sie also Freude an einem kreativen Beruf haben und den Umgang mit Menschen nicht scheuen, wartet ein abwechslungsreicher und künstlerischer Job auf Sie.

 

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